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News - 29.Oktober 2019

 

  

 

 

 

Gewalt Akademie Villigst

 

(GAV)

 

 

 

 

 

 

Selbstverständnis und Namensgebung 

 

Die Gewalt Akademie Villigst (GAV) wurde 2002 von den Villigster Deeskalationstrainer/innen gegründet und ist heute Teil des Referates „Rechtsextremismus, Gewalt und Rassismus“  des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie ist ein Zusammenschluss von ca. 300 Trainer/innen aus dem Bereich „Gewaltprävention und Antirassismusarbeit“, aber auch ein Netzwerkprojekt der mit diesen Menschen verbundenen Organisationen und Einrichtungen.

 

Gewalt Akademie Villigst 

 

Warum wir uns bewusst „Gewalt Akademie Villigst“ und nicht „Anti-Gewalt-Akademie“ nennen und wie wir uns eine ehrliche und selbstkritische Auseinandersetzung mit eigener und fremder Gewalttätigkeit wünschen:

  • Gewalt wird häufig abgelehnt, obwohl sie bei näherer Betrachtung viele Bereiche unseres eigenen Lebens tangiert. Sie wird oft anderen zugeschrieben und nur ungern auf eigenes Verhalten und Handeln bezogen.
  • Gewalt wird fast durchgehend abgelehnt, wenn es sich um physische Gewalt und offenen Rassismus handelt. Eigene, strukturelle, verbale oder psychische Gewalt wird aber nur allzu häufig verharmlost oder ausblendet.
  • Gewalt wird oft relativiert und verharmlost, wenn damit Eigenschaften wie gut, rechtmäßig, erfolgreich, legitim, normal, notwendig, lustvoll oder „Spaß haben“ verbunden werden.
  • Gewalt hat manchmal einen „faszinierenden Charakter“, weil sie Eindeutigkeit in unklaren, unübersichtlichen oder bedrohlichen Situationen bewirken kann und so hilft, eigene Angst und Ohnmacht zumindest kurzfristig zu überwinden.
  • Gewalt garantiert mitunter Aufmerksamkeit und Fremdwahrnehmung, die scheinbar mit anderen Mitteln nicht mehr herstellbar war.
  • Gemeinsam ausgeübte Gewalt kann in Gruppen zumindest kurzfristig partielle Solidarität erzeugen bzw. sich als klar erkennbarer Prüfstein für Solidarität erweisen.
  • Gewalthandlungen werden von den Tätern in der Situation und in der Erinnerung oft als emotional erregend, stimulierend und rauschartig erlebt.
  • Gewalt wird deshalb von den Tätern oft als ein „erfolgreiches Handlungsmodell“ (Heitmeyer) erlebt und begriffen.

Weil die Gewalt aus unserem Leben nicht verschwindet, wenn wir sie nur vehement genug bei uns und anderen ablehnen, macht es Sinn, Gewalt in persönlichen, sozialen, lokalen wie globalen Bezügen immer wieder neu zu thematisieren und kontinuierlich der Reflexion und Auseinandersetzung mit eigener und fremder Gewalt Zeit und Raum zu geben.

In der pädagogischen und politischen Praxis ist damit ein Paradigmenwechsel verbunden, der Gewalt nicht mehr tabuisiert, sich nicht mehr in eher oberflächlichen „Anti-Gewalt- Haltungen“ ausdrückt und nicht mehr dazu verleitet, sich selber oder die eigene Gruppe als „gewaltfrei“ zu bezeichnen. Vielmehr werden nun die Ursachen, Wirkungsweisen und Auswirkungen von Gewalt in den Mittelpunkt gerückt und der verantwortliche Umgang mit der Gewalt bei mir selber, in der Kommunikation mit anderen und in unserer Gesellschaft thematisiert und auf den Prüfstand gestellt. Dass dabei die mögliche eigene Widersprüchlichkeit und die eigene Verstrickung mit der Gewalt nicht mehr geleugnet wird, macht in Bezug auf Glaubwürdigkeit allenthalben mehr Sinn als die Behauptung, dass Gewalt bei einem selbst oder der eigenen Gruppe nicht sein darf und deshalb auch nicht sein kann.

 

News - 20. August 2019

 

KonfliktGestalten informativ

 

 

Heute stellen wir einen Beitrag des Deutschen Beamtenbundes (dbb), der die Ergebnisse einer eigenen Bürgerbefragung veröffentlicht hat, zur Diskussion.

 

Der Beitrag trägt den Titel: "Wir müssen die Brutalisierung der Gesellschaft stoppen". 

 

Zitat: 83 Prozent der Menschen erleben eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft. Über ein Viertel aller Befragten haben Übergriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst beobachtet. Die Hälfte dieser Angriffe waren körperlicher Art.

 

News - 01. Juli 2019

 

Sommerpause

 

bei den

 

KonfliktGestalten

 

vom

 

01. Juli 2019

 

bis zum

 

26. Juli 2019.

 

 

News - 13. Juni 2019

 

Jubiläum und Kontinuität

 

6 Jahre Aggressionsschwellentraining in der Jugendarresteinrichtung Gelnhausen.

 

 

 

Das Aggressions-Schwellen-Training (AST) feierte Geburtstag. Im Mai 2013 startete das erste Aggressions-Schwellen-Training in der Jugendarresteinrichtung Gelnhausen. Mittlerweile sind 6 Jahre verflogen und die 7.te Kursreihe läuft. Ganz besonderer Dank gilt den vielen unterschiedlichen jungen Menschen, die am AST teilgenommen haben, den Kooperatinspartnern der Jugendarresteinrichtung Gelnhausen und den Trainerkollegen.

 

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Das Angebot, das als Gruppentraining von Gerhard Tuschhoff (Dipl. Psychologe), Heiko Loos (AAT-Trainer) und der KonfliktGestalt Frank Seifert (GSK-Trainer & Präventionsmanager-I:B:Pm) für die Jugendarresteinrichtung Gelnhausen konzipiert wurde, beschäftigt sich mit dem Thema "Gewalt - eigene Erfahrungen und deren Folgen".

 

Zielgruppe des Trainings sind männliche Jugendliche und Heranwachsende, die wegen Gewaltdelikten dort einsitzen. Seit dem Projektstart am 29. Mai 2013 konnten bis heute insgesamt 59 Trainings mit mehr als 557 Teilnehmern durchgeführt werden.

 

News - 21. März 2019

 

 

„Deeskalationstraining

für MitarbeiterInnen der Gemeinde Rodenbach“

 


Am 21. März 2019 nahmen 17 MitarbeiterInnen der Gemeinde Rodenbach im Rahmen einer „In-House Schulung“ an einem ganztägigen Deeskalations-training teil.


In der Fortbildung durften die hauptamtlichen Fachkräfte aus verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung Rodenbach selbst Rollen von verschiedenen Kundentypen übernehmen und unterschiedliche Kommunikationsformen ausprobieren. Basierend auf diesen Eindrücken konnten sie verschiedene Lösungsstrategien für „festgefahrene“ Gespräche und Konflikte kennen lernen und ausprobieren.

 

Die Trainer Herr Heiko Loos und Herr Frank Seifert begleiteten die MitarbeiterInnen achtsam und leiteten die verschiedenen Kommunikationsübungen vertrauensvoll an. Beide sorgten im „Deeskalationstraining für MitarbeiterInnen der Gemeinde Rodenbach“ für eine sichere und humorvolle Atmosphäre. 

Am frühen Abend endete ein Fortbildungstag voller spannender Eindrücke und interessanter „Gewalt-Erfahrungen“.

Die KonfliktGestalten bedankten sich herzlich bei den MitarbeiterInnen der Gemeinde Rodenbach für die intensive und abwechslungsreiche Zusammenarbeit.

 

News - 21. Januar 2019

 

KonfliktGestalt

in Kontinuität

 

Nächste Trainingskursreihe

gestartet.

 

Das Aggressions-Schwellen-Training (AST) wird aufgrund der positiven Erfahrungen der vergangenen sechs Kursreihen auch im Jahr 2019 in der Jugendarresteinrichtung (JAE) in Gelnhausen fortgeführt.

 

Das Angebot, das als Gruppentraining von Gerhard Tuschhoff (Dipl. Psychologe), Heiko Loos (AAT-Trainer) und der KonfliktGestalt Frank Seifert (GSK-Trainer & Präventionsmanager-I:B:Pm) für die Jugendarresteinrichtung Gelnhausen konzipiert wurde, beschäftigt sich mit dem Thema "Gewalt - eigene Erfahrungen und deren Folgen".

 

Zielgruppe des Trainings sind männliche Jugendliche und Heranwachsende, die wegen Gewaltdelikten dort einsitzen. Seit dem Projektstart am 29. Mai 2013 konnten bis heute insgesamt 55 Trainings mit mehr als 521 Teilnehmern durchgeführt werden.

Das erste Aggressions-Schwellen-Training (AST) im neuen Jahr 2019 wurde am 21. Januar 2019 abgeschlossen.

 

News - 10. Januar 2019

 

Die KonfliktGestalten

begrüßen Sie herzlich in 2019.

 

Was wir heute tun,

skizziert das Gemälde

von Morgen.

(© Monika Minder)

 

Wir freuen uns über das in uns gesetzte Vertrauen in den vergangenen Jahren und die erneuten Belegungen bzw. die neuen Anfragen unseres Angebotes.

 

Allen Kooperationspartner, Unterstützern und Interessenten wünschen wir ein erfolgreiches und gutes Jahr 2019

 

- Die KonfliktGestalten -